Ein Drittel aller Tierarten der Erde leben im Wasser
Frösche haben eine feuchte Haut und können weit springen. Kröten hingegen trockene Haut und kurze Beine, Unken wiederum setzen bei Gefahr ein giftiges Sekret frei.
Bei der letzten Sonntagsführung in diesem Jahr nahm Zoomitarbeiter Markus Link die Besucher mit in die vielfältige Welt der Süß- und Meerwasserbewohner und wusste Informatives, Kurioses und Erstaunliches zu berichten.
- Korallenfinger-Frosch und zwei Exemplare aus der Familie der Baumsteigerfrösche (Goldbaumsteiger und Gelbgebänderter)
- Reviertierpfleger Daniel füttert die Anolis
- Seltener Zoo-Bewohner: Sokotra-Süsswasserkrabben werden nur im Rostocker Zoo gehalten
So verfügen einige Tiere durchaus über außergewöhnliche Tricks um sich vor Fressfeinden zu schützen oder haben im Laufe der Evolution anderweitige Fähigkeiten entwickelt.
Wie etwa die Goldfleck-Schlangenkopffische. Dank einer anatomischen Besonderheit können diese Tiere atmosphärische Luft direkt von der Wasseroberfläche einatmen.
- Insekten und Würmer, die vor ihr Maul geraten, haben keine Chance. Costa Rica Pracht-Erdschildkröten sind Allesfresser.
- Männliche Purpur-Prachtbarbe und Gürtelstachelaal
- Goldfleck-Schlangenkopffische verdanken ihren Namen ihrer Kopfform. Absoluter Leckerbissen: Madagaskar Fauchschabe
Hotspots der Artenvielfalt
Aber auch die Meereswelt ist eine Welt voller Wunder. So sind Korallenriffe und Kelpwälder marine Ökosysteme, die einer Vielzahl von Meereslebewesen Schutz bieten.
Höhepunkt war auch bei dieser Führung zweifelsohne der exklusive Blick hinter die Kulissen des Polariums.
- Agressiver Lagunen-Bewohner: Picasso-Drückerfisch
- Der Zoo Rostock ist stolz auf seine Quallenzucht
- Immer wieder ein Highlight: Besuch des Backstage-Bereiches im Polarium
Fotos: Rostocker Zooverein